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Die Wirtschaftlichkeit der CRM-Systeme verbessern

ec4u hat eine auf Best Practices beruhende Methode entwickelt, mit der IT-Verantwortliche von Oracle Siebel-Systeme ihre Betriebskosten nachhaltig reduzieren können. Dies gilt sowohl für den Inhouse-Betrieb als auch bei einem teilweisen oder vollständigen Outsourcing der CRM-Lösung. Nach den bisherigen Praxiserfahrungen mit diesem Konzept sind bei den regelmäßigen Aufwendungen Gesamtersparnisse in zweistelliger Größenordnung möglich.

„Unsere Erfahrungen aus zahlreichen Projekten haben gezeigt, dass sich viele CRM-Systeme inzwischen im fortgeschrittenen Bereich ihres Lebenszyklus befinden“, erläutert ec4u-Partner Mario Pufahl. Damit stehe zunehmend die Kostenoptimierung im Vordergrund. Zusätzlich zeigt sich die Notwendigkeit, in der aktuellen wirtschaftlichen Situation die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Generell komme es bei der Kostenoptimierung auf die Wahl der wesentlichen Stellhebel an, erläutert er. Nach den ec4u-Erfahrungen existieren verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Einsparpotenzialen. Dazu gehören beispielsweise:

1. Konsequent Service Level Agreements (SLA) umsetzen:
Die Service-Vereinbarungen mit dem internen oder externen Dienstleister stehen häufig nur auf dem Papier und dienen nicht immer als Instrument der Steuerung der Qualität und des Umfangs von Diensten. Oftmals werden vertragliche Regelungen auch intransparent aufgesetzt. Als Folge werden Minderleistungen nicht wahrgenommen, müssen aber dennoch voll bezahlt werden. Durch die Optimierung entsteht eine Kostenentlastung von bis zu 5 Prozent.

2. Die Betriebsprozesse standardisieren:
Durch eine Standardisierung der Prozessschnittstellen zwischen Fachbereich und IT lassen sich ebenfalls Kostenersparnisse erzielen. Obwohl viele Unternehmen ihre Serviceprozesse (z.B. Applikationssupport) bereits stark standardisiert haben (z.B. nach ITIL), lassen sich in vielen Fällen noch erhebliche Kostenersparnisse zwischen 8 und 9 Prozent erzielen.

3. Change Request-Verfahren effizienter gestalten:
Änderungswünsche an das CRM-System auf der technischen oder funktionalen Ebene sind schnell gestellt, erzeugen aber regelmäßig einen beträchtlichen Aufwand, ohne dass möglicherweise vorher der Nutzen und Prioritäten klar definiert wurden. Dies ist insbesondere bei großen CRM-Installationen mit festen Releasezyklen der Fall. Auf der anderen Seite gehen notwendig gewordene Änderungen, die durch veränderte Anforderungen an das Geschäft entstehen, häufig unter. Deshalb sind formale Change Request-Verfahren notwendig, die zu einer deutlichen Konzentration der Maßnahmen führen und auf diese Weise eine Minderung der Kosten von bis zu 9 Prozent bewirken.

4. Wartungskosten kritisch unter die Lupe nehmen:
Bei einer genauen Berechnung der Kostenblöcke und Identifizierung der Kostentreiber werden häufig versteckte Optimierungspotenziale entdeckt. Zudem stellt sich die Frage, ob die richtigen Vertragstypen bei der Hard- und Software-Wartung gewählt wurden. Werden alle Verbesserungsmöglichkeiten genutzt, entsteht eine Entlastung der Wartungsbudgets um bis zu 4 Prozent.

„Auch in der IT-Architektur selbst und in der IT-Infrastruktur finden sich im Regelfall noch beträchtliche Potenziale zur Kostenoptimierung“, weiß Pufahl aus seiner Beratungspraxis. Um die Unternehmen bei ihren Bestrebungen zur wirtschaftlichen Optimierung zu unterstützen, hat ec4u eine systematische Methodik entwickelt, mit der sich die IT-Betriebskosten von CRM-Systemen begrenzen lassen. Dabei werden zunächst die Struktur und Herkunft der Kosten transparent gemacht. „Um die wirtschaftliche Basis optimieren zu können, muss man ihre Ursachen und Bedingungen kennen und verstehen“, so Pufahl. Zu diesem Zweck müssen insbesondere die vertraglichen Aspekte sowie die Prozessstrukturen und Kennzahlenverhältnisse sowohl quantitativ als auch qualitativ untersucht werden. Er sieht den Nutzen einer konsequenten Kostenanalyse nicht nur darin, die wirtschaftliche Belastung zu mindern. „Die höhere Transparenz erzeugt auch eine messbare Qualität für das Business und gibt den Investitionsplanungen eine gesichertere Basis.“


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