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Wie kam ich zur ec4u und warum habe ich mich für die ec4u entschieden?

Schon als Elfjähriger sammelte ich erste IT Erfahrungen im Bereich Programmierung (Basic, Pascal, Assembler) auf einem alten Commodore 64. So war es nicht erstaunlich, dass ich auch als Student Aufgaben im IT-Bereich (Administration der Unix- und Netzwerklandschaften in verschiedenen Fachbereichen meiner Universität) übernahm und mich begeistert an außerstudentischen Aktivitäten (z.B. in studentischen Organisationen, die sich mit Unix-Rechneradministration, Linux und virtuellen Welten befassten) beteiligte. Tatsächlich wand ich im Endeffekt genauso viel Zeit für diese Aufgaben auf wie für mein Studium. Aus den daraus gewonnenen Fähigkeiten war es dann nur ein kleiner Schritt zur selbständigen Schulungsleitung für einen großen internationalen Hardwarehersteller im Bereich Unix-Administration zur Finanzierung meines Studiums. Aber auch in anderen Bereichen war ich als Student sehr interessiert – so nahm ich z.B. an einer Vielzahl an Kursen im Bereich Kommunikationstechniken und Teamführungs- und Arbeitstechniken teil und baute Erfahrungen in Bereichen auf, die mir damals als Trainer und heute als Berater sehr nützlich sind. Auch absolvierte ich ein 15-monatiges betriebswirtschaftliches Weiterbildungsprogramm in dem ich meine Kenntnisse in Betriebswirtschaft ausbauen konnte. Dass ich meine naturwissenschaftliche Diplomarbeit schließlich im Bereich Computersimulation sehr erfolgreich abschließen konnte, war für mich ein Glücksfall, da sich hier meine Interessen ideal ergänzten.
Nach meinem Studium nahm ich – bereits mit einigen beruflichen Erfahrungen – eine Stelle bei einem führenden internationalen CRM Hersteller in München an. Hier konnte ich meine CRM Kenntnisse und technischen Siebel Skills aufbauen und erste Erfahrungen in internationaler Teamleitung sammeln – ich war Teamleiter für ein 5-köpfiges Team und für diverse interne internationale Projekte (z.B. im Bereich Qualität) verantwortlich.
Ich befand mich also in einer sehr guten beruflichen Situation, als ich 2003 nach einer Möglichkeit suchte, mich mittelfristig aus privaten Gründen wieder vom Süden Deutschlands in Richtung Mitte Deutschlands verlagern zu können. Entsprechend intensiv und skeptisch prüfte ich auch alle beruflichen Chancen, die sich mir über persönliche Recherchen oder Headhunter ermöglichten. Ich werde nie vergessen, wie ich beim Vorstellungsgespräch bei der ec4u – das auf 2 Stunden angesetzt war, aber 3,5 Stunden dauerte – intensiv mit 2 Vorständen der Firma über strategische Ausrichtungen, Alleinstellungsmerkmale der ec4u und damit einhergehende Zukunftssicherheit und Stabilität der ec4u diskutierte. Ich wollte ja meine exzellente Stellung nicht für eine Position bei einer kleinen Firma aufgeben, die sich dann nach kurzer Zeit auflöst. Ich war sehr skeptisch zu dem Termin gefahren – aber den Vorständen ist es gelungen, mich zu überzeugen, dass sie ein nachhaltiges Konzept besitzen, und es schaffen werden, die Firma nicht nur im Geschäft zu halten, sondern auch aufzubauen und die notwendigen Strukturen zu schaffen. Sieben Jahre später – die Firma ist inzwischen um ca. 600% gewachsen – freue ich mich sehr, dass wir damals alle Recht hatten.
So begann ich meine Karriere als Senior Consultant der ec4u.

Mein Einstieg bei der ec4u

Ein sehr wichtiger Aspekt, der sich im Laufe der Einstellungsverhandlungen der ec4u gezeigt hatten – nämlich die extreme Nähe der Vorstände zum Geschäft (tatsächlich hatten diese damals selbst noch mitentwickelt) und die sehr familiäre, offene und vertrauensvolle Atmosphäre (man beschloss gemeinsam Vorgehen und Strategie – hatte man eine gute Idee, wurde diese gern gehört) hat sich im Laufe der Zeit bestätigt.
Obwohl ich bereits gute Erfahrungen im Siebel CRM und im Bereich der Mediation und Präsentation besaß, war die Rolle des Kundenberaters an sich neu für mich und es war mir wichtig, dass ich hier entsprechendes Coaching erfuhr. Mein Vorgesetzter war Projektleiter meines Projektes und wir arbeiteten sehr eng zusammen. Den ersten Kundenworkshop hielt ich schon am Tag vor meinem offiziellen Arbeitsbeginn beim Kunden. Da die Firma ihre Projektvorgehensweisen noch aufbaute, hörte ich bei Rückfragen wie man mit einer bestimmten Situation umgehen solle oft „Mach mal einen Vorschlag“ und schlussendlich war ich in einem internen Projekt maßgeblich mit an der Erstellung der Projektmethodiken der Firma beteiligt. Dies ist ein typisches Beispiel dafür, wie man in der ec4u seine Mitarbeit und Verantwortung selbst gestalten kann, wenn man die Initiative übernimmt. Dies ist nach meiner Einschätzung auch heute noch so – im Projektgeschäft ist immer viel zu tun und kein Vorgesetzter wird sich beschweren, wenn man ihm gut zuarbeitet und die eine oder andere Aufgabe in Absprache verantwortungsvoll übernimmt und so graduell wächst.
Tatsächlich empfand ich die Anfangszeit bei der ec4u trotz sehr guter Voraussetzungen und auch früherer großer Einsatzbereitschaft als extrem fordernd. Die Vielzahl an Aufgaben erforderte ein exzellentes Task Management. Ich denke, dass eine ganz wichtige Eigenschaft der ec4u Mitarbeiter eine außergewöhnliche Arbeitsbereitschaft darstellt.

Meine weitere Karriere bei der ec4u

Im Laufe des ersten Jahres habe ich schließlich die Projektleitung des Projektes übernommen und nach einem weiteren Jahr war ich für mehrere Projekte bei diesem Großkunden verantwortlich mit beträchtlichem Anteil am Umsatz der ec4u und z.T. mehr als 10 eingesetzten Beratern.
Schließlich wurde ich zum Principal Consultant ernannt. Gleichzeitig stellte ich jedoch fest, dass mich derzeit eine technische Rolle (Technischer Architekt, Technischer Lead, Berater im Bereich Architektur und Integration) eher interessiert als die Rolle des Projektleiters und Managers. Obwohl dieser Wunsch für die ec4u nicht immer leicht umzusetzen war und eine Übergangszeit erforderlich war, in der ich weiterhin Leitungsrollen übernahm, gelang es der Firma mir diese inhaltliche Fokussierung zu ermöglichen. Dies ist für mich ein starkes Beispiel dafür, wie die Firma – z.T. auch gegen eigene Interessen – versucht Mitarbeiterwünsche zu realisieren.
Der zweite wichtige Beweis für die Bereitschaft der ec4u, auf ihre Mitarbeiter einzugehen, sind die Möglichkeiten, die mir bei der Geburt meiner 3 Kinder eingeräumt wurden. Obwohl es nicht einfach ist, Projekte so zu koordinieren, dass große Auszeiten bei wichtigen Projektmitgliedern möglich sind, wurden mir Elternzeiten ermöglicht. Auch hier wurde offen und in gemeinsamer Absprache die besten Optionen erarbeitet und wahrgenommen.
Heute arbeite ich als Principal (Technical) Consultant und berate unsere Kunden in sehr komplexen technischen Zusammenhängen und Fragestellungen und unterstütze die Projektleiter und Teammitglieder mit meiner Erfahrung in allen Bereichen „fachlich“ aus dem Hintergrund.
Für mich persönlich ist es sehr bereichernd, die verschiedenen Projektrollen alle durchlebt zu haben und meine Erfahrungen in allen Bereichen der Projekte von der Anforderungsaufnahme bis zum Support nach Rollout in verschiedenen Kundenumfeldern werden von den Kunden sehr geschätzt. In Einsätzen in bisher ca. 20 Projekten an ähnlich vielen Standorten in Deutschland und der Schweiz erfahre ich jeden Tag Neues und lerne täglich mehr als auf jeder Schulung. Ich habe das Gefühl, der Firma sehr viel zu geben, aber auch entsprechenden Gegenwert in Form von Respekt und Entgegenkommen zu erhalten.

Stimmung und Atmosphäre

Die Stimmung im Unternehmen ist exzellent. Grundsätzlich herrscht ein Klima der Hochleistungsbereitschaft, bei der von jedem sehr viel gefordert wird, man sich aber auch sehr stark unterstützt. Der Umgangston ist sehr persönlich und freundschaftlich – Ellenbogenmentalität ist überflüssig, da es mehr als genug zu tun und Chancen gibt und die Mitarbeiter in der Regel in puncto Verantwortung eher gegen „etwas weniger“ als „etwas mehr“ tendieren. Oft treffen sich Kollegen aller Hierarchiestufen abends zum Essen, oder um „in der Fremde“ noch etwas gemeinsam zu trinken – Teilnahme ist nicht Pflicht. Bisweilen übernachtet man auch gemeinsam in Projektwohnungen – da kann es durchaus vorkommen, dass ein Direktor einem Associate Consultant die Bettwäsche organisiert.
Grundsätzlich wird vertraut – wenn man seine Arbeit gut macht, wird einem gerne auch mal persönlicher Freiraum zugestanden. Das Management fühlt sich den Mitarbeitern sehr verpflichtet und pflegt ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das sich im Begriff „ec4u family“ niedergeschlagen hat. Dieses wird auf großzügigen Veranstaltungen und Firmenfeiern mit Familienangehörigen (auch der privaten Familie) gepflegt.
Fazit: Wer große Herausforderungen und harte Arbeit nicht scheut, ein freundlicher, verantwortungsvoller und gewissenhafter Mensch ist, hat die besten Voraussetzungen, bei der ec4u seine berufliche „Familie“ zu finden.

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